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"Westernsattel
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Für die Damen in der Geschichte war es schon etwas aufregendes Neues, mit einem Bein auf jeder Seite des Pferdekörpers zu reiten. Heutzutage kennen die Menschen teilweise schon gar nicht mehr den früheren Damensitz auf dem Pferd, wo aufgrund der Tatsache, dass Frau Kleider trug, beide Beine auf einer Seite herunter ragten, um dem Rock gerecht zu werden.
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Heutzutage ist das allen bekannte „normale“ Reiten eher langweilig geworden, weshalb viele Menschen immer mehr auf den Texas Style umsteigen. Hierbei sitzt man im Grunde tief und fest auf dem Pferderücken, ohne dass die Unterschenkel den Rumpf des Pferdes berühren. Nun mag man sich fragen, wie der Halt auf dem Tier gewährleistet sein soll, klammert man sich beim normalen Reiten doch eher mit den Beinen an den Pferdekörper, um nicht herunter zu fallen. Diese Frage ist leicht zu beantworten, denn für diesen Reit-Stil benötigt man einen speziellen Sattel, und zwar den Westernsattel.
Ein Westernsattel wurde extra tief und bequem konstruiert, um dem Reiter auch dann Halt zu gewähren (sowie dem Pferd das schmerzfreie Tragen des Reiters durch gute Flächenverteilung), wenn er die Beinunterstützung beim Reiten nicht benötigt. Beim Texas Style legt man die Beine in der Regel nicht an das Pferd heran, sondern streckt diese nach vorne ab. Dadurch sitzt man jedoch auch mit dem Oberkörper nach hinten versetzt im Sattel, weshalb der Westernsattel extra für diese Sitzhaltung konstruiert wurde.
Ein Westernsattel bestand früher aus einem Holzbaum, überzogen mit Rohhaut und Leder, welches zumeist als Prägefläche diente. Um Kosten zu sparen, werden heute jedoch auch günstigere Modelle hergestellt, welche dann aus Kunststoffbäumen bestehen. Original Westernsattel wiegen so um die 10 Kilogramm, von daher werden diese Sättel mittlerweile nur noch mit dem Nötigsten bestückt, so dass das Eigengewicht eines solchen Sattels erheblich gesenkt werden kann.
Der Westernsattel stammt selbstverständlich aus dem englischsprachigen Raum und wird dortzulande auch „round skirt“ genannt. Unter diesem Sattel wird eine ebenfalls extra dicke Satteldecke ausgelegt, um den Rücken des Pferdes zusätzlich zu schonen. In Fachkreisen (also bei den Westernreitern) schimpft man die Satteldecke „Pad“.
Wenn man also gerne einmal eine andere Reitmöglichkeit ausprobieren möchte, dann sollte man sich einmal dem Westernreiten hingeben. Dieser Reit-Stil macht sehr viel Spaß. Selbstverständlich sollte man dieses Reiten nicht auf einem normalen Sattel ausprobieren, sondern den eigens hierfür entwickelten Westernsattel nutzen. Weitere Informationen zum Westernsattel sowie selbstverständlich auch weitere Informationen rund um die Pferde und das Reiten erhalten Sie auf der Webseite www.pferdeshop-uphoff.de .
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